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WordPress oder Drupal – Welches CMS ist das „bessere“?

WordPress oder Drupal ? Für welches der beiden Content-Management-Systeme (CMS) sollte man sich entscheiden?  Von Grund auf kann man nicht behaupten, dass das eine besser sei wie das andere. Die Frage sollte eher lauten: Wofür brauche ich das CMS und welche Anforderungen habe ich an das System?

Schauen wir uns beide Syteme doch ein mal genauer an:

Bei den beiden Content-Management-Systemen handelt es sich um eine „Open Source Software“; ist also kostenlos. 😉 Beide Systeme benötigen sowohl PHP als auch eine MySQL-Datenbank und sind somit auf den meisten Webhostingpaketen lauffähig.

WordPress

Mit 140 Millionen Downloads ist WordPress das zurzeit am weitesten verbreitete CMS. Die Installation ist unkompliziert und die Bedienung ist selbst für Anwender mit geringem technischen Hintergrund leicht zu handhaben. Über 4.000 kostenlose „Themes“ und mehr als 45.000 Plugins stehen für den Anwender bei WordPress bereit, um die Webseite den eigenen Vorstellungen und Wünschen anzupassen. Ebenso ist auch ein „WYSIWYG-Editor“ vorinstalliert, was bei Drupal erst ab Version 8 der Fall ist. Vom ursprünglichen „BLOG“-System, hat es sich aber im laufe der Zeit zum weltweit beliebtesten CMS entwickelt. Leider wird WordPress durch seine Popularität auch vermehrt zum Angriffsziel für Hacker und daher sollten Sicherheitsupdates regelmäßig durchgeführt werden.

WordPress sieht sofort nach der Installation schick aus und ist intuitiv zu bedienen. Das ist ein Vorteil für jedermann, der sich selbst schnell eine Webseite erstellen möchte und die gebotene Funktionalität den Anforderungen entspricht. Beispiel: Portfoliowebseite, Businesswebseite, Blog. Es gibt jede Menge kostenloser und kostenpflichtiger Themes um die Webseite auch ohne Design und Programmierkenntnisse gut aussehen zu lassen. Die SEO-Grundeinstellungen für WordPress sind sehr gut und können durch Erweiterungen wie Yoast-SEO noch weiter verfeinert werden. Drupal benötigt mehrere Erweiterungen, um den gleichen Effekt zu erzielen.

Drupal

Mit weit weniger Downloads, ca. 15 Millionen, wird Drupal seltener genutzt, ist aber trotzdem ein weitverbreitetes System, vor allem für Organisations-, Firmen- und Regierungswebseiten. Die Drupal-Benutzeroberfläche ist komplexer und die Lernkurve für Anwender und Administratoren im Vergleich zu WordPress steiler. Allerdings ist das System sehr flexibel und ausbaufähig. Mit einiger Einarbeitungszeit kann ein Administrator komplexe Webseiten erstellen, ohne viel mit PHP-Code in Berührung zu kommen. Bei diesem CMS können Sie auf über 2.000 kostenlose Designvorlagen und mehr als 35.000 Module zugreifen. Im Vergleich zu WordPress ist Drupal deutlich sicherer. Drupalseiten sind, wenn richtig konfiguriert, nur schwer zu hacken.

Drupal mag wohl mächtiger als WordPress sein und wird deswegen auch gerne für größere und komplexere Projekte verwendet. Aber auch einfache Seiten lassen sich gut mit Drupal umsetzen. Dies kann vor allem interessant sein, wenn die Webseite in der Zukunft noch wachsen soll. Die Installation dauert nicht viel länger als die von WordPress. Drupal setzt auf die Wiederverwertbarkeit von Code, daher kommt es seltener vor, dass es mehrere Module für die gleiche Problemlösung gibt. Die Standardinstallation von Drupal ist absichtlich sehr schmal gehalten und soll dann durch Module nach den jeweiligen Bedürfnissen erweitert werden. Das mag auf den ersten Blick als ein Nachteil empfunden werden, dabei ist es aber genau jener Minimalismus, der das System so flexibel macht. Somit kann es beliebig auf die Bedürfnisse zugeschnitten und angepasst werden.

Fazit: Wordpress oder Drupal

Beide Systeme haben ihre Vor- und Nachteile, wie die Münze ihre beiden Seiten. Für Anfänger jedoch ist WordPress sicher die bessere Wahl, da man hier schnell und recht stressfrei, gute Ergebnisse erzielen kann. Besonders für kleinere Seiten und Blogs ist WordPress wohl das CMS, auf das die Wahl fallen wird. Wer aber flexibler in Struktur, Funktion und Aufbau seiner Webseite sein möchte, ist mit dem Alleskönner Drupal besser bedient. Allerdings ist hier mit mehr Zeit und Energie in die Einarbeitung zu rechnen. WordPress und Drupal haben beide eine große Community, die bei Problemen helfend zur Seite stehen. Bei Fragen zum jeweiligen CMS ist dies dann auch meist die erste Anlaufstelle.

Brauchst Du Hilfe bei Deinem WordPress oder Drupal Projekt? Wir helfen gerne: Kleinermann Web Design

Drupal Update von 8.3 auf 8.4

Das 8.4 Drupal Update ist eines der bisher schwierigsten Drupal Updates. Das liegt mitunter daran, dass mit diesem Core-Update ein Wechsel zu Symfony 3.2 und jQuery3 einhergeht.

Um Drush unter Drupal 8.4 zu verwenden, brauchst Du mindestens Version 8.1.15. In meinem Beispiel gehe ich aber direkt zu Version 9.0.

Es wird empfohlen, Composer für das Update zu verwenden. Falls Du das Drupal Update lieber mit Drush statt Composer ausführen möchtest, musst Du sichergehen, dass Drush außerhalb der Webroot installiert ist. In meinem Beispiel führe ich das Update aber mit der empfohlenen Composer Methode aus.

Ändere die folgenden Zeilen in composer.json unter „require“:


"drupal/core": "~8.4",
"drush/drush": "~9.0",
"webflo/drupal-finder": "^0.2.1|^1.0"

Dann lösche die folgenden Dateien und Ordner aus der Drupal web-root:

  • composer.lock
  • vendor

Jetzt kannst Du den folgenden Befehl in der Konsole laufen lassen um das Update auszuführen:


composer update --with-dependencies

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